„Die Gesetze der Gewinner“ ist Bodo Schäfers Erfolgsratgeber aus dem Jahr 2001: 30 Kapitel, jedes ein Gesetz, jedes mit einem Praxisteil am Ende, gedacht als Programm von einem Gesetz pro Tag. Das Buch stand 2001 auf der Spiegel-Sachbuchliste, das dtv-Taschenbuch mit 256 Seiten tauchte 2018 noch einmal in den Taschenbuch-Charts auf. Geld ist darin nur eines von 30 Themen. Die anderen 29 handeln von Entscheidungen, Gewohnheiten, Angst, Stress, Zielen und dem Umgang mit Menschen.
Wer das Buch googelt, findet entweder Shops oder Zusammenfassungen, die nach zehn Gesetzen aufhören oder sich über drei Seiten ziehen. Hier stehen alle 30 auf einer Seite. Dazu das, was bei den Zusammenfassungen sonst fehlt: welche Übung im Buch zu jedem Gesetz gehört, was die Forschung zu den Prinzipien sagt, und an welchen Stellen Schäfer Zahlen nennt, die niemand belegen kann.
Worum es in „Die Gesetze der Gewinner“ geht
Schäfer, Jahrgang 1960 aus Köln, erzählt im Vorwort, wie ihm mit 26 ein Coach diese Gesetze beibrachte, als er pleite war, und wie er wenige Jahre später von seinen Kapitalerträgen leben konnte. Belegt ist diese Geschichte nur durch ihn selbst, Wikipedia schreibt ausdrücklich „nach eigenen Angaben“. Belegt ist dagegen, dass er von 1989 bis 1992 Versicherungen verkaufte und 1998 sein erstes Buch „Der Weg zur finanziellen Freiheit“ veröffentlichte, das ab 1999 auf den Bestsellerlisten stand. „Die Gesetze der Gewinner“ war drei Jahre später der Versuch, aus dem Geldthema ein Lebensthema zu machen.
Jedes der 30 Kapitel folgt demselben Schema. Es beginnt mit einer kurzen Geschichte oder Parabel, etwa dem Bach, der die Wüste durchqueren will, oder der Muschel und dem Adler. Dann erklärt Schäfer das Gesetz, mit Beispielen aus seinem Leben, Zitaten von Roosevelt bis Napoleon Hill und nummerierten Listen: 24 Regeln gegen Stress, 24 goldene Regeln für den Umgang mit Menschen, zehn Punkte zur Angst, sechs Schritte zur Problemlösung. Am Ende steht ein Abschnitt mit der Überschrift „Praxis“, eingeleitet mit „Heute werde ich …“, gefolgt von drei bis fünf Aufgaben in der Ich-Form. Im ersten Gesetz sind das zum Beispiel: jede kleine Entscheidung in 30 Sekunden treffen, schriftlich beantworten, wer du in fünf Jahren sein willst, und einer aufgeschobenen Entscheidung eine Frist setzen.
Die Gesetze decken fünf Lebensbereiche ab, die Schäfer immer wieder nennt: Gesundheit, Beziehungen, Finanzen, Emotionen und Beruf. Im Vorwort warnt er selbst vor drei Eigenheiten des Buches: Manche Gesetze scheinen sich zu widersprechen, es gibt bewusste Wiederholungen, und es ist nicht immer leicht, danach zu leben. Das erste und das zweite stimmen. Beim dritten hilft der Praxisteil.
| Eckdaten | Stand September 2026 |
|---|---|
| Erstausgabe | 2001, Frankfurter Allgemeine Buch, 250 Seiten |
| Taschenbuch | dtv, seit November 2003, 256 Seiten, Untertitel „Erfolg und ein erfülltes Leben“ |
| Preis | 11 Euro (dtv), gratis als Druckausgabe des Autors gegen Versandkosten |
| Bestseller | Spiegel-Sachbuchliste September 2001, Spiegel-Taschenbuchliste August 2018 |
| Übersetzungen | elf laut Deutscher Nationalbibliothek, rund 15 mit den Buchhandelskatalogen |
| Englischer Titel | The Winners Laws: 30 Absolutely Unbreakable Habits of Success (2016) |
Quellen: dtv, Deutsche Nationalbibliothek, Spiegel-Bestsellerlisten 39/2001 und August 2018 im Internet Archive. Die Verkaufszahl „über 3 Millionen“ nennt nur die Verkaufsseite des Autors, eine unabhängige Quelle dafür gibt es nicht.
Die Gesetze der Gewinner
30 Kapitel, je sechs bis zehn Seiten, jedes mit einer Geschichte, einer Erklärung und einer Handvoll Aufgaben zum Abhaken. Das Buch ist in der Sie-Form geschrieben, die Gesetze selbst sind Du-Imperative: „Triff Entscheidungen“, „Tu es einfach“, „Gib und vergib“. Es ist kein Finanzbuch, sondern ein Buch über Selbstführung, in dem Geld ein Kapitel von 30 bekommt.
Das nimmst du mit: Lies pro Tag ein Gesetz und mach aus dem Praxisteil genau eine Aufgabe. Nicht alle. Die eine, die du heute noch erledigen kannst.
Alle 30 Gesetze der Gewinner auf einen Blick
Die Titel entsprechen dem Inhaltsverzeichnis der dtv-Ausgabe. Die Kernaussage je Gesetz ist auf einen Satz verdichtet, die Übung stammt aus dem Praxisteil des jeweiligen Kapitels oder aus dem Praxis-Handbuch der Akademie.
| Nr. | Gesetz | Worum es geht |
|---|---|---|
| 1 | Triff Entscheidungen | Jede Veränderung beginnt mit einer Entscheidung. Übung: kleine Entscheidungen in 30 Sekunden treffen und so den Entscheidungsmuskel trainieren. |
| 2 | Lerne und wachse konstant | Was nicht wächst, verkümmert. Bücher, Seminare, eine Liste von zehn Vorbildern und drei Journale: Erfolg, Erkenntnis, Ideen. |
| 3 | Erlebe den heutigen Tag bewusst | Jeder Tag ist eine einmalige Chance. Übung: 25 Dinge aufschreiben, für die du dankbar bist. |
| 4 | Konzentriere dich auf deine einkommensproduzierenden Aktivitäten | Bezahlt wird der Wert, den du in den Markt bringst. Die 20 Prozent Tätigkeiten finden, die 80 Prozent der Ergebnisse bringen. |
| 5 | Werde zu einer Persönlichkeit | Erst änderst du dich, dann ändern sich die Umstände. Sechs Bremsen: Arroganz, Ignoranz, Eitelkeit, Angst, Selbstzweifel, Schuld. |
| 6 | Tu es einfach | Es gibt keinen perfekten Zeitpunkt und keine perfekte Methode. Handeln, so schnell wie irgend möglich. Hier steht auch, wie du mit dem Buch arbeiten sollst. |
| 7 | Gehe richtig mit Stress um | Stress entsteht im Kopf, nicht in der Situation. 24 Regeln für den Umgang damit. |
| 8 | Lerne Schwierigkeiten zu meistern | Aufgeben ist der einzige Fehler, der sich nicht korrigieren lässt. Frustrationstoleranz ist trainierbar. |
| 9 | Erfinde das Rad nicht neu | Bewährte Systeme übernehmen, Experten fragen, alles außerhalb der eigenen Stärken delegieren. |
| 10 | Entwickle Momentum | Der Start kostet Kraft, danach läuft es fast von selbst. Disziplin ist die Anschubenergie. |
| 11 | Träume und lebe deinen Traum | Nicht die Umstände zählen, sondern die Frage, wer du in Zukunft sein willst. Träume heute leben, nicht aufschieben. |
| 12 | Achte auf deinen Körper | Langsamer essen, genug trinken, bewegen. „Wenn wir nicht auf unseren Körper achtgeben, wo wollen wir leben?“ |
| 13 | Lass dich von Ablehnung nicht entmutigen | Jede Idee durchläuft Spott, Kritik und Anerkennung. Berechtigte Kritik annehmen, unberechtigte abschütteln. |
| 14 | Gib 110 Prozent | Die Extra-Meile gehen und mehr geben, als irgendjemand erwartet. Als Gewohnheit, nicht als Einzelfall. |
| 15 | Wachse an deinen Problemen | Frustration in Faszination verwandeln, 90 Prozent der Energie in die Lösung. Sechs Schritte zur Problemlösung. |
| 16 | Sei Chef und Angestellter in einer Person | Dir selbst Anweisungen geben und ihre Umsetzung kontrollieren. Konkrete Ziele ersetzen eiserne Disziplin. |
| 17 | Setze dir große Ziele | Lebensziele kann man nicht hoch genug setzen, bei kurzfristigen sollte man sich nicht überschätzen. Übung: ein Traumalbum anlegen. |
| 18 | Gib anderen, was sie brauchen | Verständnis und Wohlwollen erreichen mehr als Überredung. 24 goldene Regeln für den Umgang mit Menschen. |
| 19 | Lass dich nicht ablenken | Ablenkung ist meist eine willkommene Ausrede. Feste Zeiten dafür einplanen, dann stört sie nicht mehr. |
| 20 | Sei ein produktives Vorbild | Was du tust, wiegt mehr als das, was du sagst. Drei-Tage-Regel: alle drei Tage ein messbares Ergebnis. |
| 21 | Beginne alles Wichtige so schnell wie möglich | Unangenehmes zuerst, Wichtiges dringend machen. Hier steht die 72-Stunden-Regel. |
| 22 | Übernimm die volle Verantwortung | Nicht für die Umstände, aber für deine Reaktion darauf. „Wer anderen die Schuld gibt, der gibt ihnen auch die Macht.“ |
| 23 | Lerne, mit Angst umzugehen | Mut heißt nicht, keine Angst zu haben, sondern trotzdem zu handeln. Zehn Punkte zum Umgang mit Angst. |
| 24 | Konzentriere dich auf deine Stärken | Stärken ausbauen, für Schwächen Partner suchen. „Gewinner malen das Bild ihres Lebens mit den Farben, die sie haben.“ |
| 25 | Gib und vergib | Geben und Nehmen ist ein Kreislauf. Vergeben befreit vor allem dich selbst. |
| 26 | Gehe klug mit deinem Geld um | Mindestens 10 Prozent vom Netto per Dauerauftrag sparen, 50 Prozent jeder Gehaltserhöhung dazu, plus ein Spaßkonto. |
| 27 | Errichte geduldig dein Fundament | Nichts Wertvolles entsteht in Wochen. Die Zeit aushalten, in der das Fundament unsichtbar bleibt. |
| 28 | Umgib dich mit Vorbildern | Dein Umfeld bestimmt, womit du dich zufriedengibst. Imitation wirkt stärker als jedes Buch. |
| 29 | Akzeptiere Unzufriedenheit als treibende Kraft | Dankbar für das, was ist. Unzufrieden mit dem, was sein könnte. Beides zugleich. |
| 30 | Sei ein Adler und keine Ente | Enten quaken Ausreden, Adler handeln. Schluss und Aufforderung, das Buch noch einmal von vorn durchzuarbeiten. |
Quellen: Inhaltsverzeichnis der dtv-Leseprobe, Praxis-Handbuch der Bodo Schäfer Akademie (2015). Die Kernaussagen sind Verdichtungen, keine Zitate, außer wo Anführungszeichen stehen.
Acht Gesetze im Detail, und was die Forschung dazu sagt
Schäfer belegt seine Gesetze mit Geschichten, nicht mit Studien. Das ist für ein Buch von 2001 normal, für dich als Leser aber eine offene Frage: Welche der 30 Prinzipien halten einer Überprüfung stand? Für acht davon gibt es brauchbare Forschung. Hier sind sie, mit dem, was das Buch verlangt, und dem, was die Daten hergeben.
Gesetz 2 und 3: Die drei Journale und die 25 Dinge
Schäfer will, dass du drei Hefte führst. Ein Erfolgsjournal, in das jeden Abend hineinkommt, was dir gelungen ist. Ein Erkenntnisjournal für Fehler und das, was du daraus gelernt hast. Ein Ideenjournal für alles, was dir einfällt. Dazu die Übung aus dem dritten Gesetz: 25 Dinge aufschreiben, für die du dankbar bist.
Für das Erfolgsjournal aus Gesetz 2 gibt es keine eigene Studie. Für die Dankbarkeitsliste aus Gesetz 3 dagegen die beste Belegbasis im ganzen Buch. Die Psychologen Robert Emmons und Michael McCullough ließen in einer 2003 veröffentlichten Studie insgesamt 192 Studierende zehn Wochen lang einmal pro Woche schreiben: eine Gruppe fünf Dinge, für die sie dankbar waren, eine zweite fünf Ärgernisse, eine dritte beliebige Ereignisse. Die Dankbarkeitsgruppe bewertete ihr Leben als Ganzes günstiger, berichtete weniger körperliche Beschwerden und trieb rund anderthalb Stunden pro Woche mehr Sport. Eine Meta-Analyse von Cregg und Cheavens aus dem Jahr 2021 über 27 randomisierte Studien bestätigt einen kleinen, aber messbaren Effekt von Dankbarkeitsübungen auf Symptome von Depression und Angst. Die Einschränkungen: fast nur Studierende, reine Selbstauskunft, Laufzeiten zwischen zwei und zehn Wochen. Für ein Heft und fünf Minuten am Abend ist das trotzdem eine ungewöhnlich gute Bilanz.
Gesetz 10: Momentum und die „drei bis sechs Wochen“
Momentum ist für Schäfer der Schneeball, der zur Lawine wird: Der Anfang kostet Disziplin, danach trägt die Gewohnheit. Und er nennt eine Frist: Wer etwas drei bis sechs Wochen diszipliniert durchhält, habe eine neue Gewohnheit.
Genau das hat Phillippa Lally vom University College London 2010 gemessen. 96 Freiwillige wählten eine neue tägliche Gewohnheit, etwa ein Stück Obst zum Mittagessen oder 15 Minuten Laufen vor dem Abendessen, und meldeten zwölf Wochen lang, wie automatisch sie sich anfühlte. Der Median bis zur Automatisierung lag bei 66 Tagen, die Spannweite reichte von 18 bis 254 Tagen. Nur bei 39 der 96 Teilnehmer ließ sich die Kurve sauber modellieren, rund die Hälfte erreichte in den zwölf Wochen gar keinen stabilen Gewohnheitswert. Ein einzelner ausgelassener Tag schadete dem Prozess dagegen nicht messbar. Schäfers drei bis sechs Wochen sind also die untere Kante dessen, was die Daten zeigen. Für die meisten Menschen dauert es länger, und ein Fehltag ist kein Grund, von vorn anzufangen.
Gesetz 17: Große Ziele
Schäfer unterscheidet Lebensziele, die man nicht hoch genug setzen könne, von kurzfristigen Zielen, bei denen man sich nicht überschätzen solle. Die Übung ist ein Traumalbum mit Bildern dessen, was du erreichen willst.
Die Zielsetzungsforschung von Edwin Locke und Gary Latham, zusammengefasst in ihrem Rückblick von 2002 über 35 Jahre und mehr als 40.000 Teilnehmer, sagt zwei Dinge. Erstens: Konkrete und schwierige Ziele führen zuverlässig zu besseren Leistungen als die Aufforderung „gib dein Bestes“, mit Effektstärken zwischen d = 0,42 und 0,80. Zweitens: Der Effekt schrumpft bei komplexen Aufgaben und kippt, wenn die Bindung an das Ziel fehlt oder das Feedback ausbleibt. Belegt ist also der Nutzen konkreter, messbarer Ziele. Ob ein Traumalbum das leistet, hat niemand gemessen. Ein Bild vom Haus am See ist kein Ziel, „bis Dezember 6.000 Euro auf dem Konto für die Anzahlung“ ist eines.
Gesetz 21: Die 72-Stunden-Regel
Die bekannteste Zahl aus dem Buch: Wer mit einem Vorsatz nicht innerhalb von 72 Stunden konkret anfängt, setzt ihn laut Schäfer nur noch mit einer Chance von 1 zu 99 um. Die Regel wird seit Jahrzehnten in Seminaren weitergereicht. Eine Studie dazu gibt es nicht, und auch der Ursprung ist unklar. Werner Stangls Lexikon für Psychologie und Pädagogik schreibt dazu, es sei unklar, von wem die Regel ursprünglich stammt, sie besitze aber eine gewisse Plausibilität.
Die Forschung belegt stattdessen eine Technik, die Schäfer im selben Kapitel implizit verlangt: den Vorsatz an einen konkreten Auslöser zu binden. Peter Gollwitzer und Paschal Sheeran haben 2006 in einer Meta-Analyse über 94 unabhängige Tests gezeigt, dass Wenn-dann-Pläne („Wenn ich Montag um acht am Schreibtisch sitze, dann schreibe ich zuerst die Bewerbung“) die Umsetzung mit einer Effektstärke von d = 0,65 verbessern. Das ist ein mittlerer bis großer Effekt, und er zeigt sich beim Loslegen, beim Abschirmen gegen Ablenkung und beim Abbrechen aussichtsloser Wege. Der Wenn-dann-Plan ist also der Mechanismus, die 72 Stunden sind nur die Erinnerung daran, ihn zu machen. Zwei Einschränkungen gehören dazu: Gollwitzer ist der Erfinder der Methode, und viele der Studien waren kurze Gesundheitsstudien, keine Lebensziele über Jahre.
Gesetz 22: Die volle Verantwortung
Wir sind nicht für alle Umstände verantwortlich, schreibt Schäfer, aber allein dafür, wie wir auf sie reagieren und sie deuten. Das ist, in der Sprache der Psychologie, eine internale Kontrollüberzeugung: die Erwartung, dass das eigene Handeln bestimmt, was passiert, und nicht Glück, Zufall oder andere Leute.
Dazu gibt es viele Daten, aber sie sagen weniger, als das Gesetz verspricht. Eine Meta-Analyse von Wang, Bowling und Eschleman aus dem Jahr 2010 wertet je nach Merkmal 15 bis 44 Studien mit bis zu 12.000 Teilnehmern aus. Menschen mit internaler Kontrollüberzeugung sind zufriedener mit ihrem Job (r = 0,22), zufriedener mit ihrem Leben (r = 0,25) und weniger psychisch belastet (r = minus 0,27). Beim Gehalt ist der Zusammenhang aber nur noch r = 0,14 und bei der tatsächlichen Arbeitsleistung r = 0,07, also praktisch null. Und alles ist korrelativ: Wer Erfolg hat, glaubt danach eher an seinen Einfluss, die Richtung ist offen. Wer Verantwortung übernimmt, ist messbar zufriedener. Ob er dadurch auch reicher wird, zeigen die Daten nicht.
Gesetz 26: Die Gans, die goldene Eier legt
Das einzige Geldkapitel. Schäfers Regeln: mindestens 10 Prozent vom Netto per Dauerauftrag auf ein Konto, das nie angerührt wird, die „Gans“. 50 Prozent jeder Gehaltserhöhung kommen dazu. Daneben ein Spaßkonto mit 5 bis 10 Prozent, von dem du ohne schlechtes Gewissen ausgibst. Selbstständige trennen Firmen- und Privatkonto und leben von höchstens 45 Prozent des Gewinns. Für alles Weitere verweist das Kapitel auf „Der Weg zur finanziellen Freiheit“.
Der Trick mit der Gehaltserhöhung hat ein wissenschaftliches Gegenstück. Richard Thaler und Shlomo Benartzi haben in einer 2004 veröffentlichten Studie unter dem Namen „Save More Tomorrow“ Beschäftigte eines US-Unternehmens gefragt, ob sie sich heute verpflichten wollen, einen Teil künftiger Gehaltserhöhungen automatisch zu sparen. 78 Prozent machten mit, und ihre durchschnittliche Sparquote stieg innerhalb von 40 Monaten von 3,5 auf 13,6 Prozent. Der Mechanismus umgeht drei Schwächen zugleich: Das Nettogehalt sinkt nie, der Standard bleibt bestehen, und die Entscheidung fällt jetzt, die Wirkung kommt später. Es war ein einziges Unternehmen ohne Zufallszuteilung, und es ging um US-Betriebsrenten, nicht um einen Dauerauftrag in Wien oder Hamburg. Die Logik lässt sich trotzdem übertragen: Dauerauftrag am Gehaltstag, und bei der nächsten Erhöhung die Hälfte umleiten, bevor sie auf dem Girokonto ankommt.
Gesetz 28: Vorbilder
Schäfer rät, sich bewusst mit Menschen zu umgeben, die nicht zulassen, dass du dich mit weniger zufriedengibst, als du sein könntest. Unbewusstes Lernen durch Imitation wirke stärker als jedes Buch.
Der sauberste Beleg dafür, dass Vorbilder verändern, was Menschen sich zutrauen, kommt nicht aus der Erfolgsliteratur, sondern aus Indien. Lori Beaman, Esther Duflo und Kolleginnen haben 2012 in „Science“ ausgewertet, was passiert, wenn in Dörfern per Zufallsverfahren der Ratsvorsitz für Frauen reserviert wird. In 495 Dörfern mit 8.453 Befragten schrumpfte die Kluft zwischen Mädchen und Jungen bei den Zukunftszielen der Jugendlichen um 32 Prozent, wenn das Dorf zweimal hintereinander eine Frau an der Spitze hatte, allein durch das sichtbare Vorbild, ohne dass sich die Arbeitsmarktchancen änderten. Das gilt für Jugendliche; für Erwachsene im Beruf ist es eine Analogie, kein direkter Beleg. Für klassisches Mentoring im Beruf sind die Effekte dagegen klein: Eine Meta-Analyse von Eby und Kollegen über 112 Studien findet Zusammenhänge von r = 0,05 bis 0,19 mit Zufriedenheit, Karrierehaltung und Leistung. Ein Mentor ist damit ein Vorteil, aber ein kleiner, und die Studien können nicht sagen, ob Mentoren erfolgreiche Leute anziehen oder erfolgreich machen.
Was du aus der Studienlage mitnimmst: Die Übungen im Buch sind besser belegt als die Zahlen im Buch. Dankbarkeit aufschreiben, konkrete Ziele setzen, Vorsätze an Auslöser binden und Gehaltserhöhungen automatisch sparen, das alles hält der Forschung stand. Die 72 Stunden, die drei bis sechs Wochen und die 110 Prozent sind Merkhilfen, keine Messwerte.
Wo das Buch übertreibt
Die Schwächen des Buches sind gut benennbar, und keine davon entwertet die Übungen.
- Zahlen ohne Beleg. Die 72-Stunden-Regel mit ihrer Chance von 1 zu 99 und die „drei bis sechs Wochen“ bis zur Gewohnheit klingen präzise, stehen aber ohne jede Quelle im Buch. Die 110 Prozent sind eine Redewendung aus dem US-Sport und lassen sich nicht messen, weil es mehr als die maximale Anstrengung per Definition nicht gibt; hier räumt Schäfer immerhin selbst ein, dass 100 Prozent nur eine gedachte Grenze sind.
- Verkaufszahlen und Sprachen sind Eigenangaben. „Über 3 Millionen verkauft“ und „in über 30 Sprachen übersetzt“ stehen nur auf der Verkaufsseite des Autors. Die Deutsche Nationalbibliothek weist elf Übersetzungen nach, mit den Buchhandelskatalogen sind es rund 15, Wikipedia spricht von „mehr als ein Dutzend“. Belegt sind ein Spiegel-Bestsellerplatz 2001 und ein Wiederauftauchen in den Taschenbuch-Charts 2018. Das ist viel, aber es ist nicht das, was die Verkaufsseite verspricht.
- Nichts davon ist neu. Entscheidungen, Ziele, Verantwortung, Vorbilder, 80/20: Das steht bei Napoleon Hill, Stephen Covey und Brian Tracy, und Schäfer nennt Hill auch als Quelle. Der Spiegel schrieb 2002, Schäfers Philosophie sei „zusammengeschnipselt aus den Weisheiten amerikanischer Motivationstrainer“. Wer diese Autoren kennt, wird hier wenig Neues finden. Wer sie nicht kennt, bekommt die Essenz in kürzeren Kapiteln.
- Die eigene Geschichte ist der einzige Beleg. Pleite mit 26, finanziell frei wenige Jahre später, ein namenloser Coach: Diese Erzählung trägt das Vorwort und die Verkaufsseite, und außer Schäfer selbst hat sie niemand bestätigt. Sie kann stimmen, nur taugt sie nicht als Beleg für die Gesetze.
- Das Gratis-Buch ist ein Einstieg ins Seminargeschäft. Das verschenkte Buch steht am Anfang eines Verkaufsprozesses: Die Bestellseite legt E-Book und Hörbuch als Bonus dazu, die Autorenseite verlinkt direkt auf Seminare, und ein Partnerprogramm zahlt Empfehlern eine Provision je vermitteltem Buch. Die Ausgabe seiner Akademie von 2018 enthält laut der Rezension auf bookoffinance.de Werbehinweise auf seine Kurse zwischen den Kapiteln, die dtv-Ausgabe nicht; welche Ausgabe bei der Gratis-Aktion verschickt wird, haben wir nicht geprüft. Die Folgeangebote sind teuer: Der Verein Verbraucherdienst e.V. nennt in einem Erfahrungsbericht vom März 2026 für einen Einzelfall 647 Euro für ein Video-Coaching und über 8.000 Euro für ein VIP-Seminar, und der Spiegel berichtete schon 2002 von 1.850 Euro für vier Seminartage. 2003 warnte die Stiftung Warentest vor der Botschaft der Motivationstrainer, jeder könne Millionär werden, er müsse nur daran glauben. Das Buch kannst du lesen, ohne je ein Seminar zu buchen. Du solltest nur wissen, wohin der Weg führen soll.
Das alles ändert nichts daran, dass die Aufgaben am Kapitelende funktionieren. Eine Dankbarkeitsliste wirkt unabhängig davon, wie viele Sprachen das Buch erreicht hat, und ein Dauerauftrag spart auch dann, wenn die Verkaufszahl auf der Verkaufsseite geschönt ist.
So arbeitest du mit dem Buch: der 30-Tage-Plan
Der Klappentext verspricht, dass du „Tag für Tag feststellen“ kannst, wie sich dein Verhalten ändert, „innerhalb nur eines Monats“. Das funktioniert nur, wenn du das Buch nicht durchliest, sondern durcharbeitest. Der Unterschied liegt in fünf Schritten, die jeden Tag gleich ablaufen.
Ein Gesetz pro Tag, in fünf Schritten
Lesen
Morgens das Kapitel, zehn bis fünfzehn Minuten. Geschichte, Gesetz, Praxisteil.
Eine Aufgabe
Aus den Praxisaufgaben genau eine wählen. Die, die heute noch geht.
Wenn-dann
Die Aufgabe an einen Auslöser binden: „Wenn ich um 13 Uhr vom Essen komme, dann …“
Drei Zeilen
Abends ins Erfolgsjournal: Was habe ich gemacht, was ist passiert, was nehme ich mit.
Weiter
Ausgelassener Tag? Nicht nachholen, einfach mit dem nächsten Gesetz weitermachen.
↻ Nach Tag 30: die fünf Gesetze markieren, die am meisten bewegt haben, und nur diese ein zweites Mal durcharbeiten.
Warum nur eine Aufgabe pro Tag? Weil das Buch pro Kapitel drei bis fünf verlangt und 30 Kapitel hat. Das sind 90 bis 150 Vorsätze in einem Monat. Die Gewohnheitsforschung, siehe oben, braucht für eine einzige neue Routine im Schnitt zwei Monate. Wer 30 Gesetze gleichzeitig leben will, lebt am Ende keines. Schäfer selbst rät im Praxis-Handbuch dazu, sich pro Tag nur ein bis zwei Übungen herauszusuchen und sich nicht unter Druck zu setzen.
Praxis-Handbuch statt Notizzettel: Auf der Website der Bodo Schäfer Akademie liegt ein Praxis-Handbuch als PDF frei abrufbar, das jedes Gesetz in einen Arbeitsschritt mit Leitsätzen, Tagesaufgaben und Schreibfeldern übersetzt. Es ersetzt das Buch nicht, weil die Erklärungen fehlen, aber es ist der einfachste Weg, die 30 Tage wirklich durchzuziehen. Link im Quellenblock unten.
Für wen sich das Buch lohnt, und für wen nicht
Du am Anfang stehst
Du hast noch keinen oder höchstens einen Erfolgsratgeber gelesen und willst nicht nur Theorie, sondern jeden Tag eine Aufgabe. Kurze Kapitel, klare Sprache, sofort umsetzbar.
Du Hill und Covey kennst
Wer „Denke nach und werde reich“ oder „Die 7 Wege zur Effektivität“ durchgearbeitet hat, findet hier dieselben Prinzipien in kürzerer Form. Der Mehrwert liegt dann allein im 30-Tage-Rhythmus.
Wenn es um Geld geht
Wer wegen Sparen, Anlegen und Vermögensaufbau kommt, ist mit einem Kapitel von 30 schlecht bedient. Dafür ist „Der Weg zur finanziellen Freiheit“ das richtige Buch, alle 14 Kapitel stehen in unserer Zusammenfassung mit Nachrechnung.
Ein Punkt noch zur Form: Die Beispiele stammen aus dem Jahr 2001, aus einer Welt ohne Smartphone. Der Rat aus Gesetz 19, Ablenkung fest einzuplanen statt sie zu bekämpfen, ist dadurch eher aktueller geworden als veraltet.
Welches Bodo-Schäfer-Buch zuerst?
Schäfer hat mehr als ein Dutzend Bücher geschrieben, fünf davon gibt es bei uns gratis. Sie überschneiden sich stärker, als die Titel vermuten lassen: Das Erfolgsjournal, das Traumalbum und die 72-Stunden-Regel tauchen in mehreren auf. Deshalb lohnt es sich, nach dem Ziel zu wählen, nicht nach der Reihenfolge des Erscheinens.
| Buch | Jahr | Thema und Form | Zuerst lesen, wenn |
|---|---|---|---|
| Der Weg zur finanziellen Freiheit | 1998 | Geld, Sparen, Vermögensaufbau. Ratgeber mit Übungen | es dir um Geld geht |
| Ein Hund namens Money | 1999 | Grundregeln des Geldes, als Roman für Kinder und Einsteiger | du oder deine Kinder bei null anfangt |
| Die Gesetze der Gewinner | 2001 | Haltung, Gewohnheiten, Selbstführung. 30 Kapitel mit Praxisteil | du ein tägliches Programm willst |
| Ich kann das | 2021 | Selbstvertrauen, als Roman mit Übungen | dich innere Zweifel bremsen |
| Karriere mit System | 2024 | Einkommen steigern, mehrere Einkommensquellen. Ratgeber | du im Job mehr verdienen willst |
Erscheinungsjahre laut Deutscher Nationalbibliothek und dtv; „Karriere mit System“ erschien im Eigenverlag der BS Akademie, das Jahr ist eine Händlerangabe.
Der Weg zur finanziellen Freiheit
Schäfers erstes Buch und sein Hauptwerk zum Geld. Hier stehen die drei Stufen finanzieller Schutz, finanzielle Sicherheit und finanzielle Freiheit, der Zinseszins und die Übungen zu den eigenen Geld-Glaubenssätzen. In den „Gesetzen der Gewinner“ fehlt das alles, dort gibt es zum Geld nur die Sparregeln aus Gesetz 26. Die Grundregeln sind zeitlos, die Renditebeispiele von 1998 mit zwölf Prozent nicht: Lies die Zahlen als Illustration, nicht als Plan.
Das nimmst du mit: Bevor du anlegst, schreib auf, was Geld für dich bedeutet. Schäfers These, dass die Einstellung vor der Strategie kommt, ist der Teil des Buches, der 1998 wie heute gilt.
Ich kann das
Zwanzig Jahre nach den „Gesetzen“ verpackt Schäfer das Thema Selbstvertrauen in eine Geschichte: Karl lebt nach den Erwartungen anderer, bis ihn ein Selbstvertrauens-Experte mit drei Fragen aus dem Konzept bringt. Roman und Übungen wechseln sich ab. Wer bei den 30 Gesetzen an Gesetz 5 („Werde zu einer Persönlichkeit“) und Gesetz 23 (Angst) hängen bleibt, findet hier die ausführliche Fassung.
Das nimmst du mit: Das Erfolgsjournal aus Gesetz 2 ist die Übung, die beide Bücher verbindet. Jeden Abend aufschreiben, was gelungen ist, liefert dir über Wochen die Beweise, die ein blockiertes Selbstbild braucht.
Ein Hund namens Money
Die elfjährige Kira findet einen verletzten Labrador, der sprechen kann und ihr die Regeln des Geldes beibringt: Traumalbum, Traumdose, Erfolgstagebuch, die Gans mit den goldenen Eiern. Es ist dasselbe System wie in den Erwachsenenbüchern, nur ohne Fachbegriffe. Deshalb funktioniert es auch für Erwachsene, die noch nie ein Finanzbuch in der Hand hatten.
Das nimmst du mit: Wenn du ein Kind hast, lest es gemeinsam. Die Regeln sind für beide Seiten dieselben, und ein Kind, das einmal das Wort „Gans“ gehört hat, fragt beim nächsten Wunsch von selbst, ob er aus der Gans oder aus den Eiern bezahlt wird.
Wie du „Die Gesetze der Gewinner“ bekommst
Drei legale Wege, und einer, den du lassen solltest.
Das Taschenbuch bei dtv kostet 11 Euro, Stand September 2026, und ist die neutrale Handelsausgabe ohne Werbeeinschübe. Der Verlag stellt eine kostenlose Leseprobe als PDF bereit, mit Vorwort, Inhaltsverzeichnis, dem kompletten ersten Gesetz und dem Anfang des zweiten. Wenn du prüfen willst, ob dir Schäfers Ton liegt, reicht sie dafür aus.
Die gedruckte Gratis-Ausgabe verschenkt der Autor über seine eigene Aktion, du übernimmst nur die Versandkosten. Diese Ausgabe bekommst du auch über unsere Buchseite zu „Die Gesetze der Gewinner“. Kein Abo und keine Folgekosten, so steht es in Schäfers eigener FAQ. Deine Adresse landet aber bei einem Anbieter, der von Seminaren lebt. Und bestellst du über unsere Seite, bekommen wir dafür eine Provision, am Preis ändert das für dich nichts.
Hörbuch und E-Book gibt es bei den üblichen Anbietern, und zur Gratis-Druckausgabe legt der Autor laut seiner Bestellseite beides als Bonus dazu. Das ist der einzige legale Weg zu einer kostenlosen digitalen Fassung. Wer stattdessen „PDF kostenlos“ googelt, landet bei Raubkopien, und die Seiten, die eine anbieten, sind es nicht wert, dass du dort deine E-Mail-Adresse hinterlässt.
Fazit: Lohnt sich das Buch 2026 noch?
Ja, mit einer Einschränkung. Neue Erkenntnisse liefert „Die Gesetze der Gewinner“ kaum. Das Buch bringt 30 bekannte Prinzipien in eine Form, in der du sie tatsächlich anwendest: kurze Kapitel, eine Geschichte, eine Aufgabe. Dafür lohnt es sich.
Was bleibt: Die Übungen halten der Forschung stand, die Fristen nicht. Ein Gesetz pro Tag mit einer einzigen Aufgabe schlägt 30 Gesetze in einem Wochenende. Und wer wegen Geld kommt, liest zuerst „Der Weg zur finanziellen Freiheit“, wer wegen Haltung kommt, fängt hier an.
Mehr Bücher zu diesen Themen findest du in den Kategorien Mindset, Erfolg und Finanzen. Wenn dich vor allem die Denkweise hinter den Gesetzen interessiert, ist unser Beitrag über Mindset-Bücher und die Gewinner-Mentalität die passende Ergänzung. Und für das Erfolgsjournal aus Gesetz 2 haben wir 101 Fragen zur Selbstreflexion gesammelt, die sich als Abendfragen eignen.
Quellen
- Bodo Schäfer, Die Gesetze der Gewinner, dtv 34048, 256 Seiten, Leseprobe mit Vorwort, Inhaltsverzeichnis, dem ersten Gesetz und dem Anfang des zweiten. beckassets.blob.core.windows.net
- dtv Verlagsgesellschaft, Produktseite mit Preis, Seitenzahl und Erscheinungsdatum der Taschenbuchausgabe. dtv.de
- Bodo Schäfer Akademie, Praxis-Handbuch „Die Gesetze der Gewinner“ (2015), 30 Arbeitsschritte mit Tagesaufgaben, frei abrufbares PDF. bodoschaefer-akademie.de
- Wikipedia, Artikel „Die Gesetze der Gewinner“ und „Bodo Schäfer“, mit den Angaben zur Erstausgabe 2001, zu den Übersetzungen und zur Biografie „nach eigenen Angaben“. de.wikipedia.org
- Spiegel-Bestsellerliste Sachbuch 39/2001 vom 24. September 2001, Platz 14, Neueinstieg, archiviert im Internet Archive. web.archive.org
- Der Spiegel 51/2002, „Die Menschentrainer“, Reportage über Bodo Schäfer und die Motivationsbranche. spiegel.de
- Stiftung Warentest, „Supermann gibts nur im Kino“, 20. Juni 2003, zu Persönlichkeitstrainings und Motivationstrainern. test.de
- Verbraucherdienst e.V., Erfahrungsbericht zur BS Akademie mit dokumentierten Seminarpreisen, 9. März 2026. Einzelfall, nicht repräsentativ. blog.verbraucherdienst.com
- bookoffinance.de, Rezension „Die Gesetze der Gewinner“ mit dem Hinweis auf die Werbeeinschübe der Akademie-Ausgabe. bookoffinance.de
- Werner Stangl, Lexikon für Psychologie und Pädagogik, Eintrag „72-Stunden-Regel“: Ursprung unklar, keine Studie. lexikon.stangl.eu
- Robert A. Emmons und Michael E. McCullough, „Counting blessings versus burdens“, Journal of Personality and Social Psychology 84 (2003), 377 bis 389, drei Studien mit 192, 157 und 65 Teilnehmern. greatergood.berkeley.edu
- David Cregg und Jennifer Cheavens, „Gratitude Interventions: Effective Self-help?“, Journal of Happiness Studies 22 (2021), Meta-Analyse über 27 randomisierte Studien. link.springer.com
- Phillippa Lally u. a., „How are habits formed: Modelling habit formation in the real world“, European Journal of Social Psychology 40 (2010), 998 bis 1009, 96 Teilnehmer, Median 66 Tage. bps.org.uk
- Edwin A. Locke und Gary P. Latham, „Building a practically useful theory of goal setting and task motivation“, American Psychologist 57 (2002), 705 bis 717. rotman.utoronto.ca
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